Mirjam Pressler - Autorin und Übersetzerin

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Buber-Rosenzweig-Medaille für Mirjam Pressler

Die Medaille wird der großen Erzählerin im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit in Kassel verliehen – für »ihr herausragendes literarisches und übersetzerisches Werk«, wie es in der Presseinformation des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V. heißt: In ihren Romanen und Erzählungen, die nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene ansprechen, habe Pressler es vermocht, jüdisches Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und danach dem deutschen Publikum, insbesondere den nachwachsenden Generationen, erzählerisch nahe zu bringen. Ihre schonungslose und mutige Darstellung „beschädigter Kindheiten“ müsse als Plädoyer für eine offene und tolerante Gesellschaft begriffen werden. Mit ihren Übersetzungen aus dem Hebräischen, Jiddischen und Niederländischen sei es ihr zudem gelungen, Fremdheiten abzubauen und ein differenziertes, vielschichtiges Bild der israelischen Gesellschaft in der Folge des Holocaust zu vermitteln.

Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, die meisten davon sind bei Beltz & Gelberg erschienen, darunter: Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank, Malka Mai sowie Ein Buch für Hanna.

Neben Pressler wird auch das Fritz Bauer Institut Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust geehrt.

3.03.13

 

Deutscher Jugendliteraturpreis 2010 - Sonderpreis Gesamtwerk

Mirjam Pressler, wurde zur Frankfurter Buchmesse 2010 der der Sonderpreis für ihr Gesamtwerk verliehen.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und gleichzeitige Preisstifterin, Kristina Schröder, überreichte der Ausnahmeautorin persönlich diese hohe Auszeichnung.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist Teil des Deutschen Jugendliteraturpreises und wird seit 1991 jährlich wechselnd an deutsche Autoren, Illustratoren und Übersetzer vergeben. Bereits 1994 hatte Mirjam Pressler den Sonderpreis für ihr Übersetzungswerk erhalten.

Aus der Jurybegründung:
Bereits mit ihrem Debüt »Bitterschokolade« profilierte sich Mirjam Pressler als „wesentliche Stimme einer antiautoritären Jugendliteratur. Es folgten Romane, die heute zu den Klassikern zählen und deren ‚beschädigte Kindheiten’ ihre Aktualität und Brisanz behalten haben.
Mit Beginn der 90er Jahre erweiterte die Autorin ihren Blick auf jüdische Kindheiten während des Holocausts in Europa. Insbesondere im Leben und Werk der Anne Frank fand sie eine generationsübergreifende Symbolfigur. Parallel dazu nutzte sie literarische Vorlagen und Stoffe der Weltliteratur, um sich mit literarischen Mitteln für eine Völkerverständigung einzusetzen.“

22.10.10

 

Den Sprachlosen eine Sprache geben

Ein Portrait über Mirjam Pressler findet sich bei Medienprofile.de

Den Sprachlosen eine Sprache geben

3.09.10

 

CORINE 2009 – Jugendbuchpreis für „Nathan und seine Kinder“ von Mirjam Pressler

*Für „Nathan und seine Kinder“, ihre hochgelobte Neuerzählung eines der
bekanntesten Klassikers der Aufklärung, wird die renommierte Kinder- und
Jugendbuchautorin und Übersetzerin Mirjam Pressler mit der CORINE 2009 – Jugendbuchpreis der Waldemar Bonsels Stiftung ausgezeichnet.*

»Und ich sage euch: Diese Geschichte wird bleiben, auch wenn wir und unsere Kinder und Kindeskinder Nathan schon längst in die andere Welt gefolgt sind. Noch nach vielen Generationen wird man sie erzählen und sich dankbar an Nathan erinnern, den man zu Recht den Weisen genannt hat.«
Mirjam Pressler, „Nathan und seine Kinder“

(…)

Als Plädoyer für ein friedliches Miteinander der Weltreligionen
schreibt Mirjam Pressler mit dieser bildreichen und von hoher Sinnlichkeit
geprägten Neuerzählung einen bis heute nachhallenden
Schlüsseltext der Aufklärung ins Heute ein. Sie zeigt eindringlich,
dass die Ringparabel, das Herzstück von Lessings Drama, „Nathan
der Weise“, auch 225 Jahre nach der Uraufführung nichts von
ihrer Kraft verloren hat.

Die CORINE wird in diesem Jahr zum neunten Mal verliehen. Der internationale
Buchpreis würdigt und zeichnet literarische Leistungen aus, die sich durch Textqualität, Aktualität und durch Akzeptanz und Interesse beim Leser qualifiziert haben. Am Mittwoch, 24. November 2009 werden die Preisträger aller acht Kategorien im Rahmen einer TV-Gala verliehen. Schirmherr ist der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer.

Der Festakt wird am selben Abend ab 20.15 Uhr von 3sat übertragen. Weitere Ausstrahlungstermine sind der 28. November, 20.15 Uhr, Bayerischer Rundfunk sowie der 29. November, 15.00, ZDF Theaterkanal.

Die gesamte Pressemitteilung können Sie als pdf herunterladen (260kB)

28.08.09

 

Mirjam Pressler – unter Mitarbeit von Gerti Elias "Grüße und Küsse an alle". Die Geschichte der Familie von Anne Frank.

Sommerfrische hoch über dem Silser See in den Schweizer Bergen: Alljährlich traf sich hier die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war.
Noch Anne Franks Ur-Ur-Großvater hatte als kleiner Junge in der engen Frankfurter Judengasse hausieren gehen müssen; doch schon eine Generation später wurde ein Vorfahr Anne Franks zum ersten jüdischen Professor in Deutschland berufen; ihre Großmutter Alice führte als Bankiersgattin ein weltoffenes Haus in Frankfurt, bis die Familie nach London, Basel und Amsterdam übersiedelte.

Der letzte noch lebende Verwandte Anne Franks, ihr Cousin Buddy Elias, wurde schließlich berühmt als Eiskunstläufer und Schauspieler. Wie durch ein Wunder haben zahllose Briefe, Dokumente und Fotos der Familie auf dem Dachboden des Hauses von Buddy Elias’ Familie in der Baseler Herbstgasse überlebt und wurden dort vor einiger Zeit entdeckt – ein Sensationsfund.
Mirjam Pressler hat daraus die so einzigartige wie exem-plarische Geschichte der deutsch-jüdischen Familie Frank zusammengefügt, die sich liest wie ein großer Familienroman.

Eine Sensation: Die Geschichte der deutsch-jüdischen Familie Frank über drei Jahrhunderte, erzählt auf der Grundlage tausender unbekannter Briefe und Dokumente.

voraussichtlicher Erscheinungstermin: 13. Oktober 2009

Mirjam Pressler und Gerti Elias
Mirjam Pressler unter Mitarbeit von Gerti Elias “Grüße und Küsse an alle”. Die Geschichte der Familie von Anne Frank.

ca. 400 Seiten, gebunden mit zahlreichen Abbildungen
ca. 22,95 Euro; 39,90 sFr (UVP)

ISBN: 978-3-10-022303-6

Foto: Jürgen Bauer
auf dem Bild: Gerti Elias (links) mit Mirjam Pressler

Pressemeldung als pdf ca. 1,2 MB

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, wuchs bei Pflegeeltern auf. Sie studierte in Frankfurt und München und lebt heute als freie Autorin und Übersetzerin bei München. Mirjam Pressler ist die deutsche Übersetzerin des »Tagebuchs der Anne Frank« und hat auch eine Biographie Anne Franks veröffentlicht (»Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank«). Sie hat mit großem Erfolg insgesamt fast vierzig Bücher veröffentlicht und ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.

Gerti Elias, geboren 1933 in der Steiermark, wuchs in Österreich auf. Ausbildung zur Schauspielerin, Engagements an großen Bühnen in Deutschland und der Schweiz; 1965 Heirat mit Buddy Elias; Ausstellungen als Malerin; 1986 Übersiedelung nach Basel, wo sie das Antiquitätengeschäft von Leni Elias übernahm; Mitglied im Stiftungsrat des Anne-Frank-Fonds, Betreuung des Anne-Frank-Ethik-Lehrstuhls.

Buchpräsentationen mit Mirjam Pressler, Gerti und Buddy Elias unter Termine

Eine Pressemeldung von:
S. Fischer Verlag | Presseleitung Sachbuch | Heidi Borhau
Hedderichstraße 114 | D-60596 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0) 69 6062 395 | Fax +49 (0) 69-6062 414
www.fischerverlage.de

11.06.09

 
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