Mirjam Pressler - Autorin und Übersetzerin

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Internationaler Literaturpreis 2015 für Amos Oz und Mirjam Pressler

Amos Oz (Autor) und Mirjam Pressler (Übersetzerin) wurden für den Roman Judas mit dem Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt 2015 ausgezeichnet.

Der Literaturpreis wird für einen herausragenden Titel internationaler Gegenwartsliteraturen und seine deutsche Erstübersetzung verliehen. Der Preis würdigt in dieser Allianz sowohl das Werk des Autors als auch des Übersetzers.

Aus der Begrüngund der Jury:
»Der Roman Judas stellt die Frage nach dem Verhältnis von Judentum und Christentum anhand der biblischen Judas-Figur neu. Er verknüpft die Problematik des Verrats mit den realpolitischen Geschehnissen in der Gründungsphase des Staates Israel und im andauernden Nahostkonflikt. Das Geheimnis des Buches ist die Darstellung der Stimmungen zwischen den Konfliktparteien, gespiegelt in den Gesprächen zwischen den drei Protagonisten. Mirjam Pressler gelingt mit der deutschen Übersetzung eine feine Nuancierung des Atmosphärischen, das dieses kluge und mehrschichtig konstruierte Werk durchwirkt und trägt.«

6.12.15

 

Preis der Leipziger Buchmesse 2015

Mirjam Pressler wurde der Preis der Leipziger Buchmesse 2015 in der Kategorie Übersetzung verliehen.

Der Preis der Leipziger Buchmesse ehrt im Rahmen der Leipziger Buchmesse herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Pressler und Oz

Foto: von Lesekreis (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons
auf dem Bild: Mirjam Pressler mit Amos Oz

Aus der Begrüngund der Jury:
»Mit kunstvoller Zurückhaltung trifft Mirjam Pressler den Ton dieses großen Erzählers und macht seine schroffe Wärme auch auf Deutsch spürbar … Zugleich hat Mirjam Pressler einen Ton gefunden, der sowohl das Kammerspielartige dieses Romans transportiert wie die großen Geschichten, die in ihm stecken.«
Eine auführliche Begründung kann auf der offiziellen Website nachgelesen werden.

Mirjam Pressler im Gespräch mit dem MDR

6.12.15

 

Buber-Rosenzweig-Medaille für Mirjam Pressler

Die Medaille wird der großen Erzählerin im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit in Kassel verliehen – für »ihr herausragendes literarisches und übersetzerisches Werk«, wie es in der Presseinformation des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V. heißt: In ihren Romanen und Erzählungen, die nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene ansprechen, habe Pressler es vermocht, jüdisches Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und danach dem deutschen Publikum, insbesondere den nachwachsenden Generationen, erzählerisch nahe zu bringen. Ihre schonungslose und mutige Darstellung „beschädigter Kindheiten“ müsse als Plädoyer für eine offene und tolerante Gesellschaft begriffen werden. Mit ihren Übersetzungen aus dem Hebräischen, Jiddischen und Niederländischen sei es ihr zudem gelungen, Fremdheiten abzubauen und ein differenziertes, vielschichtiges Bild der israelischen Gesellschaft in der Folge des Holocaust zu vermitteln.

Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, die meisten davon sind bei Beltz & Gelberg erschienen, darunter: Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank, Malka Mai sowie Ein Buch für Hanna.

Neben Pressler wird auch das Fritz Bauer Institut Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust geehrt.

3.03.13

 

Deutscher Jugendliteraturpreis 2010 - Sonderpreis Gesamtwerk

Mirjam Pressler wurde zur Frankfurter Buchmesse 2010 der der Sonderpreis für ihr Gesamtwerk verliehen.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und gleichzeitige Preisstifterin, Kristina Schröder, überreichte der Ausnahmeautorin persönlich diese hohe Auszeichnung.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist Teil des Deutschen Jugendliteraturpreises und wird seit 1991 jährlich wechselnd an deutsche Autoren, Illustratoren und Übersetzer vergeben. Bereits 1994 hatte Mirjam Pressler den Sonderpreis für ihr Übersetzungswerk erhalten.

Aus der Jurybegründung:
Bereits mit ihrem Debüt »Bitterschokolade« profilierte sich Mirjam Pressler als „wesentliche Stimme einer antiautoritären Jugendliteratur. Es folgten Romane, die heute zu den Klassikern zählen und deren ‚beschädigte Kindheiten’ ihre Aktualität und Brisanz behalten haben.
Mit Beginn der 90er Jahre erweiterte die Autorin ihren Blick auf jüdische Kindheiten während des Holocausts in Europa. Insbesondere im Leben und Werk der Anne Frank fand sie eine generationsübergreifende Symbolfigur. Parallel dazu nutzte sie literarische Vorlagen und Stoffe der Weltliteratur, um sich mit literarischen Mitteln für eine Völkerverständigung einzusetzen.“

22.10.10

 

Den Sprachlosen eine Sprache geben

Ein Portrait über Mirjam Pressler findet sich bei Medienprofile.de

Den Sprachlosen eine Sprache geben

3.09.10

 
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