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Autorin   •   Übersetzerin   •   Künstlerin

Willkommen auf der Website von Mirjam Pressler

Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen.

Mirjam Pressler hat Geschichten erzählt. Geschichten von Menschen, die ihren Platz in der Welt suchen, von Ausgrenzung und Zugehörigkeit, von Mut und Verlust, von Vergangenheit und Erinnerung. Immer wieder wandte sie sich der deutschen Geschichte, der jüdischen Kultur und der Weltliteratur zu – und bewies dabei einen besonderen Blick für die kleinen Geschichten hinter den großen Ereignissen.

Mirjam Pressler zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Autorinnen der deutschen Kinder- und Jugendliteratur. Zu ihren Romanen gehören Nathan und seine Kinder, Malka Mai, sowie Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen, der 1995 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus hat sie als Übersetzerin zahlreiche bedeutende Werke aus dem Hebräischen, Niederländischen, Englischen und anderen Sprachen ins Deutsche übertragen.

Diese Website lädt dazu ein, Mirjam Pressler neu oder wiederzuentdecken: ihren Lebensweg, ihre Bücher und Übersetzungen, ihre Auszeichnungen und die vielen Facetten ihres literarischen Schaffens.

Doch ein Werk endet nicht mit dem Tod seiner Autorin. Es bleibt in ihren Büchern, in den Menschen, die sie gelesen haben, und in den Gedanken und Geschichten, die weitergegeben werden.

Wir – ihre Töchter und Enkelkinder – möchten dazu beitragen, dass dies auch weiterhin möglich ist.

Mit dieser Website geben wir Einblicke in ihr Leben und ihr Werk und informieren über die Arbeit der Erbengemeinschaft und den literarischen Nachlass. Vor allem aber möchten wir die Bücher und Gedanken von Mirjam Pressler lebendig halten. Sie war ein ungewöhnlicher Mensch. Ihre Worte konnten trösten, aufrütteln, zum Nachdenken bringen und Menschen miteinander verbinden. Wir hoffen, dass sie auch heute noch Leserinnen und Leser erreichen und bewegen – und dass immer wieder neue Menschen den Weg zu ihren Geschichten finden.

Schön, dass Sie hier sind.


Schreiben ist Glück

M. „Ich schreibe Geschichten, das heißt, ich schreibe Texte im Medium der Sprache, aus denen im Kopf des Lesers etwas Eigenes entsteht, eigene Variationen des vorgegebenen Themas. Meine Protagonisten sind Kinder und Jugendliche … Für meine Helden ist Sprache lebenswichtig, überlebenswichtig, wer wüsste das besser als ich.“

„Meine Aufgabe ist es nicht nur, sie durch Sprache zum Leben zu erwecken, ich muss ihnen auch eine eigene Sprache geben, damit sie ihre Sehnsüchte formulieren und ihre Ansprüche anmelden können. Umso mehr, wenn sie die Sprache erst entdeckt haben, so wie es auch bei manchen meiner Leser und Leserinnen der Fall sein mag. Noch schwieriger ist es, wenn sie, die Figuren, die Sprache noch gar nicht gefunden haben … Aber eine große Herausforderung für Schriftsteller ist es ja gerade, Sprachloses in Sprache zu übersetzen.“

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