Mirjam Pressler - Autorin und Übersetzerin

Ich schreibe Geschichten, das heißt, ich schreibe Texte im Medium der Sprache, aus denen im Kopf des Lesers etwas Eigenes entsteht, eigene Variationen des vorgegebenen Themas.
Meine Protagonisten sind Kinder und Jugendliche ... Für meine Helden ist Sprache lebenswichtig, überlebenswichtig, wer wüsste das besser als ich.

Meine Aufgabe ist es nicht nur, sie durch Sprache zum Leben zu erwecken, ich muss ihnen auch eine eigene Sprache geben, damit sie ihre Sehnsüchte formulieren und ihre Ansprüche anmelden können.
Umso mehr, wenn sie die Sprache gerade erst entdeckt haben, so wie es auch bei manchen meiner Leser und Leserinnen der Fall sein mag.
Noch schwieriger ist es, wenn sie, die Figuren, die Sprache noch gar nicht gefunden haben ... Aber eine große Herausforderung für Schriftsteller ist es ja gerade, Sprachloses in Sprache zu übersetzen.

 

Auszeichnungen

 

meine Autorentätigkeiten

Für Isabel war es Liebe

Verlag: Beltz & Gelberg

Für Isabel war es Liebe Für Isabel ist es Liebe – was es für Daniela ist, weiß sie nicht.
Beide sind im Leistungskurs Kunst, und als die neue Lehrerin nach den Ferien auch eine AG “Figürliches Gestalten” anbietet, steht Daniela als erste Modell.
Die AG ist nur für Mädchen, trotzdem ist es irgendwie peinlich und Isabel ganz verwirrt: Kann es sein, dass ihr Mädchen besser gefallen als Jungen? Darf sie so etwas überhaupt empfinden, etwas, das mit Freude und Lust und Schönheit zu tun hat?

Kurz vor den Sommerferien hat Isabel erfahren, dass ihre Mutter Brustkrebs hat. Sie ist sofort operiert worden, aber keiner weiß, ob sie leben wird oder sterben. Ein Schock für die ganze Familie. Daheim herrscht eine Stimmung wie in einem Trauerhaus. Aber draußen ist Sommer, Isabel ist jung, ihr Körper gesund – und sie ist von Kopf bis Fuß verliebt in Daniela. Die folgenden Monate werden für Isabel lustvoll und schmerzlich, wie Farben, die sich beißen.

Am Ende wird Daniela sie verlassen. Was ihr bleibt, ist die Begeisterung für Kunst und Schönheit – und die dunkle Ahnung, dass jeder nur so gut liebt, wie er kann. Fünf Jahre später fährt die Kunststudentin Isabel auf Besuch zu ihren Eltern. Ihre Mutter hat, wie es scheint, die Krankheit besiegt. Unterwegs erzählt sie ihrer neuen Freundin Conny die ganze Geschichte von damals. Für Isabel war es Liebe.

Erscheinungsdatum: 13. März 2002

 

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